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Im Islam stellt der Freitag den besten Tag der Woche dar, an dem die Gläubigen in die Moscheen strömen, um die Khotba zu hören, die vom Imam gesprochen wird. Dieser gesegnete Tag ist durch bestimmte Praktiken gekennzeichnet, die vom Gesandten Allahs ﷺ empfohlen wurden. Sie werden als Freitagssunna bezeichnet.

Die Freitags-Sunna: Pflegen Sie Ihr Äußeres vor dem Besuch der Moschee

Bevor ein Muslim zum Freitagsgebet geht, achtet er darauf, sich zu reinigen und sein Äußeres zu perfektionieren. In diesem Zusammenhang forderte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, die Gefährten dazu auf, ein rituelles Bad zu nehmen. Im Arabischen wird dies als Ghusl bezeichnet. Diese Praxis umfasst bestimmte Schritte, die in den Fiqh-Büchern im Kapitel über die Reinigung erwähnt werden.

Auch das Parfümieren gehört zu den Freitagssunna. In diesem Fall geht es darum, sein Aussehen zu pflegen, bevor man sich auf den Weg zur Moschee macht. Parfüm gehört auch zu den Dingen, die der Gesandte Allahs während seines Lebens am meisten schätzte. Der Muslim ist verpflichtet, seine beste Kleidung zu tragen und sauber zu sein, wenn er am Gruppengebet teilnimmt.

Der Prophet Muhammad ﷺ empfahl seinen Gefährten außerdem, sich frühzeitig zur Moschee zu begeben. Daher ermöglicht eine frühe Ankunft dem Gläubigen, sich mit der Koranlesung zu beschäftigen. Die Lesung von Sura Al Kahf gehört übrigens zu den Freitags-Sunna. Der Gesandte Allahs sagte, dass demjenigen, der sie am Freitag rezitiert, von diesem gesegneten Tag bis zum nächsten Freitag ein Licht leuchten wird.

Vervielfachung der Bittgebete: eine weitere Freitags-Sunna

Der Jumu'a-Tag gehört zu den Zeiten, die für das Verrichten von Bittgebeten bevorzugt werden. Muslime verstärken ihre Bitten um Vergebung (istighfar) und Segen von Allah. Der Prophet Muhammad ﷺ erklärte unter anderem, dass es an diesem Tag eine Stunde gibt, in der Allah die Douas erhört.

Diese Lehre ermutigt die Muslime, den ganzen Tag über vermehrt Bittgebete zu sprechen. Zu den Ursachen für die Erhörung gehört auch und vor allem, dass man sich aufrichtig an Allah wendet. Der Islam lehrt uns, ständig nach Rechtleitung und Reue zu suchen. Der Gläubige kann auch in seinen weltlichen Angelegenheiten Allahs Unterstützung suchen.

Weitere Praktiken, die am Freitag praktiziert werden sollten

Zu den Freitags-Sunna gehört auch das Tragen der schönsten Kleider zum Jumu'a. Schöne Kleidung bedeutet nicht unbedingt teure Kleidung. Außerdem verurteilt der Islam Exzesse und Verschwendung. Männer können einen weißen Qamis anziehen, um der Tradition des Propheten zu entsprechen. Frauen können, warum auch nicht, eine Abaya tragen.

Der Gebrauch des Siwak ist Teil der Sunna am Freitag und an den anderen Wochentagen. Der Gesandte Allahs betonte die Wichtigkeit der Verwendung dieser natürlichen Zahnbürste, insbesondere vor Beginn jedes einzelnen Gebets.

Man kann nicht über die prophetischen Überlieferungen sprechen, die diesem gesegneten Tag eigen sind, und die Gebete über den Propheten Muhammad ﷺ nicht erwähnen. Der Muslim muss die Gebete über den besten aller Menschen vervielfachen. Dieser Akt der Anbetung ist lobenswert und mit einer immensen Belohnung verbunden. Allah hat ihn sogar im Koran erwähnt, und einige Imame ermutigen die Gläubigen während ihrer Predigten, ihn in die Tat umzusetzen.